Glühkopftraktoren HSCS

Neben dem bekannten und am häufigsten produzierten Glühkopftraktor, dem deutschen LANZ Bulldog, gab es eine Reihe von Konstruktionen die ebenfalls mit dieser Art Verbrennungsmotor ausgestattet waren.

Schnittbild des HSCS K-26 von 1927.

Der Bulldog wurde als Vorbild in Puncto Einfachheit, Zuverlässigkeit und Robustheit oft komplett kopiert, so dass für den Laien der Unterschied oft nur aus den unterschiedlichen Symbolen/Inschriften auf den Steigrohren bzw. Wasserkästen besteht. Paradebeispiel ist da ja der polnische Ursus, aber mindestens ebenso gut oder wohl noch besser sind die argentinischen, australischen, französischen und italienischen Bulldogkopien in Form von PAMPA, KL, Le Pecheron, Gambino etc. Es gab aber natürlich viele Firmen im In- und Ausland die nur das Motorkonzept des liegenden Einzylinderglühkopfmotors für eigene Traktorenentwicklungen nutzen und dabei ein wenig nach Mannheim schielten. Die allermeisten dieser Traktoren waren national erfolgreich und konnten einige Prozente der Zulassungsstatistiken von LANZ abnehmen ohne jedoch eine ernstere Konkurrenz für Europas größte Landmaschinenschmiede zu sein. Als Beispiel seien hier Italiens Landini, Bubba, Orsi und Ursus(ital.)genannt.

Eine Ausnahme bildet dabei die östereich/ungarischen Hofherr Schrantz-Clayton Shuttleworth AG (HSCS). Deren Traktoren waren nicht nur in Ungarn, sondern auch auf dem Balkan, in Griechenland und in Rumänien sehr beliebt und erfolgreich. In den dreiziger Jahren exportierte HSCS Traktoren in 27 Länder darunter auch Australien, Neuseeland und Staaten in Südamerika. Diese Verbreitung in der ganzen Welt hat sicherlich nicht nur damit etwas zu tun, dass LANZ Ende der 30ger Jahre, trotz Dreischichtbetrieb, die Nachfrage nach ihrem Bulldog nicht befriedigen konnte.

HSCS verfügte über ein ähnlich breites, wenn nicht noch umfangreicheres Angebot an Glühkopftraktoren wie Lanz/Mannheim, ohne den Bulldog zu kopieren und HSCS wurde, wenn auch nicht in dem Ausmass wie Lanz, kopiert. Genannt sei hier die im Mailand ansässige Firma BREDA, die eine Kopie der Ungarischen Raupe L50-55 produzierten. Mir fällt auf, dass HSCS speziell im Raupenschlepperbereich viel engagierter war als LANZ. Leider gibt es meines Wissen kaum "Überlebende" Raupenschlepper.

HSCS Werbung aus dem Jahr 1936 "12 Jahre Rohölschlepper"

Die Traktorenproduktion beginnt natürlich nicht mit den Exportschlagern der 30/40er Jahren. Wie bei LANZ werden zuerst, durch die engl.Clayton-Shuttleworth, Dampfmaschinen importiert(1852). Es erfolgt der Zusammenschluss von Hofherr Schrantz und Clayton Shuttleworth. Dann am Ende des 19. Jahrhunderts werden Dampflokomobile, Straßenlokomobile und schliesslich 1916 Pfluglokomobile nach dem Zweimaschinensystem gebaut. Daneben stellt HSCS natürlich ein breites Pogramm an weiteren Landmaschinen, wie Dreschkästen, Pflügen, Göppeln etc, her.Auch bei HSCS beginnt dann der Verbrennungsmotor (Benzin, Petroleum und aus Rohstoffknappheit Generatorgas, wie ab 1942 in Deutschland) auf ein Fahrgestell gesetzt, die Dampflokomobile zu verdrängen. Mit Beginn des 20. Jahrhundert kommt der Glühkopfmotor hinzu. Da er mit den Restdestillaten, die bei der Herstellung von Benzin und dann Petroleum abfallen, arbeiten kann, gewinnt er an Bedeutung.

HSCS R-20 Lokombile, 20/22PS, Baujahr 1932; deutlich ist der Glühkopf zu erkennen, dieser Motor treibt die kleineren "R"-Traktoren

Die Motorenproduktion läuft anfangs mehrgleisig, ähnlich wie in Mannheim und man erkennt in Ungarn ebenfalls, dass sich der Motor aus eigener Kraft zur Arbeit bewegen muß. Er muß vor allem zum ziehen und antreiben von Dreschmaschinen, Steinbrechern etc. geeignet sein. So entstehen im Jahre 1923 selbstfahrende Kraftmaschinen für Petroleumbetrieb(MER-14 und MET-16), für Generatorgas(MES-25) und für Benzin(MEX-12). Bei diesen Selbstfahrern sitzt der Motor auf einem Rahmen aus Profilstahl. Sie besitzen eine Verdampfungskühlung, kein zuschaltendes Getriebe, welches offen ist und werden wie Dampflokombile per Ketten durch eine Drehschemellenkung gesteuert.

Parallel zu den genannten Selbstfahrern werden auch Glühkopfmotoren in diese Schlepper eingebaut. Es soll ca.1923 auch an zweizylindrigen Rohölschleppern gebaut worden sein.

HSCS MEZ-15 (Glühkopf) zeigt um 1924 dass er nicht nur eine Selbstfahrende Kraftmaschine ist, sondern seine Kraft von 15PS auch vor dem Pflug abgeben kann

Zu dem abgebildeten MEZ-15 gesellt sich ebenfalls 1924 der MEZ-20. Er verfügt über 20PS und entspricht dem MEZ-15 in der Konstruktion. Der Zylinderkopf zeigt, anders als beim Lanz Bulldog, zum Fahrer. 1926 kommen die Nachfolgemodelle auf den Markt. MEZ-22-24 und MEZ-30-32. Hier hat ein deutlicher Schritt nachvorne stattgefunden. Es kommt wieder ein liegender einzylindriger zweitaktender Glühkopfmotor auf einem Rahmen aus Profilstahl zum Einsatz. Der Kopf zeigt noch immer zum Fahrer. Der Schlepper hat jedoch einen Kühler erhalten, welcher zusammen mit dem Tank an die amerikanische Konkurrenz ala Fordson oder IHC erinnert. Er verfügt über eine moderne Lenkung, das Kettensystem wurde aufgegeben. Das Getriebe ist geschlossen.

Im selben Jahr erscheint bereits der K-26. Er bildet das Ausgangsmodell, auf ihn sind die kommenden Schlepper zurückzuführen. Von seinem Aufbau her, ähnelt er nun dem Bulldog. Es handelt sich um einen Halbrahmen Schlepper, d.h. Getriebe und ein vorderes Gußteil bilden die tragenden Teile und sind verschraubt. Darauf ruht der Motor. Der Zylinder ist in Fahrtrichtung eingebaut. Die Kühlung erfolgt über einen quer zur Fahrtrichtung angebrachten Kühler, der durch einen mittigen Ventilator unterstützt wird. Dieser wird über einen Flachriemen von der Schwungscheibe angetrieben. Die Umwälzung geschieht mit einer Wasserpumpe. Dahinter sitzt der Tank für Schmier- und Treibmittel. Der Auspuff kann sowohl nach oben, als auch nach unten geführt werden. Oben ist ein Schnittbild zu sehen. Der K-26 leistet bei 500 U/min 26PS.

Drei K-40 Traktoren. Die linke Maschine trägt, wie viele HSCS-Exportschlepper, den Schriftzug "Le Robuste", der rechte Schlepper "Steel Horse".

Im Jahre 1928 erscheint der leistungsgesteigerte Typ K-28 mit, wie der Name schon verrät, 28PS. Die Steigerung geschieht mit einer Drehzahlerhöhung. Es folgen die Typen K-40 40PS(1929), K-35 35PS(1930), K-45 45PS(1930). Auf der Grundlage des K-40 erscheint 1930 eine Raupe mit dem Typenkürzel L-40. Auf der selben Basis entsteht ein Verkehrsschlepper KI-40. Es wird also eine breite Palette angeboten, was jedoch fehlt ist kleiner Traktor, der für Bauernhöfe kleinerer und mittlerer Größe geeignet ist. Unmittelbar nachdem LANZ den kleinen HN-Bulldog vorstellt, reagiert man auch in Ungarn. 1932 erscheint der R-25 und mit ihm ein Verkehrsschlepper RI-25 und der kleine(!!!) Raupenschlepper L-25. Der R-25 ist ein Schritt nach vorn. Hier werden einige Schwächen, welche den HSCS Traktoren bis dahin noch anhafteten, beseitigt. So konnte der, bei der berühmt gewordenen Weltschlepperprüfung in Wallingford nahe Oxford, teilnehmende K-35 mit der internationalen Konkurrenz an Diesel-, Benzin und Petroleumschleppern, in Bezug auf Leistung und gesamte Betriebskosten, durchaus mithalten. Gegen den unmittelbaren Konkurrenten, den 15/30 Lanz Bulldog, weist er einige Nachteile auf, die allerdings nicht in seiner Zughaken- und Riemenscheibenleistung zu suchen sind. 15/30Bulldog und K-35 erreichen fast bis auf die Kommastelle die selben Leistungen, obwohl der K-35 mit 35PS ja etwas mehr suggerierte. Durch den zu geringen Kühlwasservorrat beginnt der K-35 im Dauertest zu kochen und die Motorschmierung, welche ausschliesslich eine Frischölschmierung ist, liegt zu hoch im Verbrauch. In der bekannten, vom Hause LANZ Mannheim herausgegebenen Tabelle der Weltschlepperprüfung, taucht der HSCS, ebenso wie die beiden anderen schwedischen Glühkopftraktoren Munktells, nicht auf. Da eben jene Tabelle den Bulldog besonders herausstellen soll, fehlen die direkten Konkurrenten. Zu vermuten ist, dass der K-35 trotz einiger Mängel dem Bulldog ebenbürtig war. Aus diesen Mängeln lernt man und stellt sie beim zwei Jahre später vorgestellten R-25 ab. Dieser ist nun ein rahmenloser Schlepper, was seine Eigenschaften verbessert. Das Gewicht und der Schwerpunkt sinken und er kann höhere Torsionsmomente aufnehmen. Der Wärmetauscher ist nun längs zur Fahrtrichtung angeordnet, was die Kühlleistung verbessert. Der Ventilator und die Wasserpumpe bleiben erhalten. Das Getriebe verfügt nun über drei Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Der kleine HSCS gibt seine 25PS bei 800 U/min ab. Über die Verkaufszahlen kann ich nur spekulieren. Speziell bei der L-25 Raupe dürften sie gering ausgefallen sein.

HSCS L-25 Raupe.

Es gibt nur noch wenige Raupen aus dem Hause Hofherr.

HSCS Verkehrs/Militärschlepper KV 40.

Man konzentriert sich bei Hofherr Schrantz-Clayton Shuttleworth jedoch hauptsächlich auf die schwereren Typen. So steigt der Hubraum bei dem 1935 vorgestellten K50-55 auf 15Liter. Seine Höchstleistung beträgt 55PS. Auf Dauer gibt er 50PS ab. Im selben Jahr kommt der K44-48 auf den Markt. Von ihm wird ein Raupeschlepper (L44-48) abgeleitet, der ein Jahr später angeboten wird. Auch ein Verkehrsschlepper (KV44-48) basiert auf ihm, der in der Literatur als Militärschlepper bezeichnet wird. Er wird ab 1938 wohl ausschliesslich für das Militär produziert.

Zweimal HSCS K50-55.

1936 wird eine weitere Raupe angeboten, welche die Nachfolge der L-25 antritt. Die L30-35 basiert auf der L-25 und aus ihr wird der R30-35 entwickelt, der aber erst zwei Jahre später erscheint und die Lücke im Verkaufspogramm zwischen den schweren 48PS und 55PS starken Maschinen auf der einen Seite und der kleinen 25 PS Maschine auf der anderen Seite schliesst. Es gibt natürlich auch einen Verkehrsschlepper RI-35. Das Pogramm wird nach unten durch den R20-22 abgerundet. Auch von ihm gibt es eine Strassenversion.

HSCS R 20-22 Verkehrsschlepper mit Auspuff nach unten in unrestauriertem Fundzustand. Frühere Wirkungsstätte war Rumänien.

HSCS R 30-35 wurde von einem deutschen Schlepperfreund komplett überholt. Der Fundzustand war ein Bild des Jammers

Im Jahr 1938 übernimmt die Heinrich Lanz AG die Aktienmehrheit von HSCS und lagert einen Teil ihrer Landmaschinenproduktion in das Wiener Hofherrwerk aus. Inwieweit die Übernahme die Schlepperproduktion im ungarischen Budapest beeinflusst, ist mir leider unbekannt. Technische Verbesserungen finden weiterhin laufend statt. Der bei den K-Typen noch auf ein Gussgestell geflanschte Motor wird, in den späten 30er Jahren, nun auch bei den grossen HSCS zum selbstttragenden Bauteil. So wird der K50-55 zum R 50-55. Ihm zur Seite die Raupe L 50-55. Beide finden bei der ungarischen Armee Verwendung.

Technische Daten R 50-55 und L 50-55 Leistung Riemenscheibe: dauernd ca 50 PS, maximal ca 55 PS; Leistung Zughaken: 40-44 PS; Hubraum: 12144 cm³; maximal Drehzahl: 650; Getriebe 4V/2R

Im Zuge der forcierten Rüstung gibt es bald Modifikationen. Die Typen RI 50-55 und SL 50-55 finden nahezu ausschliesslich militärische Verwendung. Sie sind wie die KV 40 und KV44-48 zwillingsbereift, haben einen elektrischen Anlasser, eine Seilwinde und sind für Hängerzug mit einer Druckluftbremsanlage ausgerüstet. Es gibt sie auch mit einer festen Kabine. Ab ca. 1940 produziert HSCS wahrscheinlich nur noch für die Armee und nicht nur Schlepper, auch anderes militärisches Gerät. Der Krieg beendet 1944 die Produktion.

Die Rote Armee besetzt die HSCS-Werke. Die Budapesterfabrik wird von der Regierung Rakosi 1948 verstaatlicht. Wahrscheinlich beginnt direkt nachdem Kriegsende die Herstellung von Ackerschleppern. Aus der Fabrik, die nun "Vörös Csillag", Traktorenfabrik Hofherr "Roter Stern" heisst, rollt der G-35. Ganz bewusst hält man auch in Ungarn an der "Einzylindrigkeit" fest und vertraut auf die Vorteile der langsamlaufenden Einzylinderglühkopfmaschinen. Der, nach den Aussagen ungarischer Fachleute, bereits seit 1943 gebaute G-35 ist ein Dreigang Ackerschlepper, eisenbereift, der auf dem Vorkriegsmodell R 30-35 basiert. Er leistet 35 PS aus 6,81Liter Hubraum bei 760U/min. Etwas später erscheint der GS-35. Sozusagen die Ackerluft-Maschine. Der G-35 kann auch eine Halbkette angesteckt bekommen, man spricht dann vom GL-35. Bis 1950 wird der Traktor unverändert gebaut. Die auf der Frontplatte eingegossenen Buchstaben HSCS werden einfach abgeschliffen. Dann wurden neue Gussformen ohne die vier Buchstaben gefertigt, dafür aber mit einer planen Fläche für das Emailleschild mit dem neuen Logo. Es sollen über 20000 dieser Traktoren in Ungarn nach dem Krieg gebaut worden sein. Praktisch liefen dort nur "Hofherr" Traktoren, sie wurden anfänglich auch exportiert und man findet sie heute weltweit. Teilweise wurde der alte Name "Le Robuste" für den Export weiterverwendet. Nahezu die komplette Quellenlage läßt darauf schließen, dass nach dem Krieg nur noch G/GS/GL-35 Traktoren mit Glühkopfmotor von Hofherr gebaut worden sind, abgesehen natürlich von einigen Schleppernmodellen direkt nach Kriegsende. Allerdings liegt mir inzwischen auch ein Prospekt für den östereichischen Markt vor, dass aus den fünfziger Jahren stammt und die HSCS SL 50-55 bewirbt. Die darauf abgebildetet Raupe trägt noch das alte HSCS-Logo, die Frontpartie(das Steigrohr)und auch die Bezeichnung (SL 50-55) entsprechen der der Vorkriegsmaschine. Auch der Hersteller wird noch mit HSCS angegeben. Waren also die Ungarn die letzten die einen "Rohöl"- Kettenschlepper hergestellt haben? Im Jahre 1956 endet auch in Ungarn die Glühkopfära.

In den frühen 40er Jahren baut in Ungarn die Firma MAVAG den kleinen Vorkriegs HSCS, in kleinen Stückzahlen, unter der Bezeichnung T 20-25.

Ein GS-35 bei einem deutschen Sammler wartet auf seine Restauration.

HSCS-Glühköpfe auf einem Alttraktorentreffen in Ungarn

Zum vorläufigen Schluss dieser kleinen Abhandlung hier noch die technischen Daten des G-35 bzw GS-35 Traktors.

Die Daten stammen aus einem ungarischen Handbuch für Traktoren aus dem Jahr 1964 mit dem Titel: "TRAKTOROK ES AUTOK ÜZEMELITETE SE A MEZÖGAZDASAGBAN". Der Auto ist Varadi Janos. Der GS-35 befindet sich in diesem Buch neben den verschiedenen Belarus Typen, russischen Raupen, tschechischen Zetor-Traktoren, einem RS-09, einem LANZ Bulldog(!) (Halbdiesel D 2206) u.a. Die Uhr der Glühköpfe lief in Ungarn also recht spät ab. Der Eigner des Buches hat mir den Inhalt übersetzt. Leider lebt er schon lange in Deutschland, deshalb viel es ihm nicht ganz leicht. In dem Buch wird weiterhin auf die Dreschleistung bzw des Kraftstoffverbrauches des GS-35 ("Strassentraktor" O-Ton meines Übersetzers) eingegangen. Dabei drängte sich der Verdacht auf, dass der Motor des GS-35 im Laufe der Produktion modifiziert worden ist. Es wurde von unterschiedlichen Spülverfahren(Quer-,Umkehrspülung)geschrieben. Allerdings hatte mein Dolmetscher einige Probleme mit speziellen technischen Ausdrücken. Erhaltene Nachkriegsexemplare haben einen Alu- statt Gusskolben. Wer noch etwas dazu beitragen kann, mailt mir. Mein Dolmetscher berichtete mir das er als Lehrling auf einer Maschinen Ausleih Station in Ungarn Mitte der 60er nahezu ausschiesslich von HSCS Traktoren umgeben war, welche über Nacht von moderneren Dutra und anderen RGW Traktoren ersetzt wurden. "Martin hatte Hunger" sein Kommentar dazu. Also am Schluss das Selbe wie bei uns, denn heute kann man die "Überlebenden" auf Traktorentreffen bewundern. Insgesamt sind viele Fragen offen und man findet in der Literatur oft widersprüchliche Angaben. Über Ergänzungen oder Berichtigungen würde ich mich freuen.

Unglaublicherweise scheint die Geschichte der Glühkopftraktoren von "Hofherr" nicht zu Ende zu sein. Angeblich soll knapp dreizig Jahre nach Auslaufen der Produktion, im Jahr1985(!!)der Versuch einer Wiederbelebung der G-35 Herstellung stattgefunden haben. Fünf Prototypen sollen gebaut worden sein, von denen drei heute noch erhalten sind. Demnächst gibts auch Fotos davon unter www.HSCS-Deutschland.de zu sehen. Ich werde natürlich nichts unversucht lassen auch ein Bild einzustellen.

Für alle Besitzer eines Hofherr G-Typen haben wir das Emaille Schild auf dem Steigrohr als originalgetreues Replikat nachgefertigt. Bei Interesse bitte E-Mail an mich.

Pünktlich zum 2.HSCS-Schleppertreffen in Althengstett haben wir Replikate dieses Emailschildes aus den 1930er Jahren hergestellt. Das Treffen ist nun schon einige Wochen Geschichte, der Patrick hat aber möglicherweise noch welche. Einfach mal anfragen. Größe 73x49cm(!!!), gewölbt und schabloniert. Extrem schwer! Also erstmal an Patrick von www.HSCS-Deutschland.de wenden.